Presse / Publizität für "Schreie vom Balkon"
Auf die Republik kommt in den nächsten Monaten etwas zu, was uns wirklich noch fehlt:
eine mittlere Bukowski-Lawine
vier Titel in vier Verlagen. Dazu die Verfilmung des Bukowski-Romans
"Faktotum" mit Matt Dillon in der Hauptrolle (Kinostart 8. Dezember; Verleih: Pandora Film).
Bevor Kiepenheuer & Witsch, Zweitausendeins und Büchergilde Gutenberg ihren Teil des Schnees
lostreten, machen wir den Anfang (Auslieferung 17. Oktober):
Charles Bukowski, SCHREIE VOM BALKON. Briefe.
Ausgewählt und kommentiert von Seamus Cooney und Carl Weissner. 572 S.
Bukowski-Briefe, in den sechziger und siebziger Jahren oft in Undergroundzeitungen veröffentlicht,
galten einer rasch wachsenden Fangemeinde auf beiden Seiten des Atlantik als das definitive Wort
zum Sonntag und ebneten ihrem Verfasser den Weg zum Kultstatus.
Carl Weissner hat als Freund, Agent und Übersetzer des Autors im Lauf der Jahrzehnte ungefähr 300
Stück bekommen und kann auf dieser Grundlage ein paar Vergleiche anstellen: "Außer Kafka hält da
keiner mit. Kein Sartre, kein Thomas Mann - you name it."
Schauen Sie mal, ob das auch Ihr Eindruck ist.